Sanierung aktuell

Sanierung und Modernisierung des Neuen Rathauses

Die Schadstoffsanierung und Modernisierung des Neuen Rathauses geht in die konkrete Umsetzung. Seit Ende November wird die Baustelle eingerichtet und die Arbeiten laufen. Sie dauern voraussichtlich bis Frühjahr 2023.

Das Neue Rathaus in Böblingen wurde 1982 gebaut und ist mit Schadstoffen belastet: Formaldehyd in Trennwänden und Einbauschränken aus Spanplatten mit Eichenholzfurnier sowie Lindan in den Holzbalken der Fachwerkgebäude in der Marktstraße.
 
Trotz etlicher Messungen und Gegenmaßnahmen ab den 2000er-Jahren [siehe unten] macht dies die umfangreiche Sanierung der Arbeits- und Büroflächen im Neuen Rathaus nötig. Diesen Grundsatzbeschluss fasste der Gemeinderat 2014.
Erweitert wurden die Arbeiten gemäß einem weiteren Gemeinderatsbeschluss von April 2018 auf die Lindan-Sanierung von Teilflächen in den Fachwerkgebäuden sowie auf die haustechnische Modernisierung, Optimierung der Barrierefreiheit und energetische Optimierung im Neuen Rathaus.
 
Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz, Erster Bürgermeister Tobias Heizmann und Bürgermeisterin Christine Kraayvanger betonen gemeinsam:
„Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten nun laufen. Eine lange Strecke mit verschiedenen Vorbereitungen und Verhandlungen, Messungen und Abstimmungen, Auslagerungen und Umzügen sowie vielem mehr liegt hinter uns. Für unsere Beschäftigten, vor allem die seither von der Schadstoff-Belastung betroffenen, ist es wichtig, dass es vorangeht. Unser herzlicher Dank gilt dem gesamten Projektteam um Martin Amann und Timo Nußbaum im Amt für Gebäudemanagement. Ebenso danken wir dem Gemeinderat für die Bereitschaft, diesen nicht immer einfachen und kostenintensiven Weg mit uns zu gehen. Wir stellen uns als Verwaltung damit gezielt für die Zukunft auf – zum Wohle unserer Belegschaft und für weiterentwickelten Bürgerservice. Wir wünschen den Bauarbeiten einen erfolgreichen und vor allem unfallfreien Verlauf!“
 
Insgesamt belaufen sich die Kosten des Projekts auf voraussichtlich 18,98 Millionen Euro, die sich im Einzelnen auf folgende Maßnahmen aufteilen:
 
- Sanierung der gesamten Innenräume (Büros und Arbeitsbereiche) mit dem Ziel der Schadstofffreiheit
- Modernisierung der Arbeitsumgebung
   Dazu gehört, die Arbeitsplätze in ihrer Anordnung zu optimieren, Kommunikationsbereiche einzurichten und neue Personalbereiche zu schaffen
   Um den Kundenkontakt gezielt zu steuern und zu bündeln, werden eine Infotheke, ein Schnellschalter und Wartebereiche eingerichtet.
- Barrierefreiheit
   Das Leitsystem wird verbessert und um barrierefreie Komponenten erweitert, wie z.B. taktile Beschriftung.
   Es werden motorbetriebene Türen eingebaut und
   eine Toilette für alle eingerichtet.
   Der große Sitzungssaal erhält ein induktives Funksystem zur Unterstützung von Menschen mit Hörbehinderungen.
- Die technische Infrastruktur wird erneuert und verbessert
   IT, EDV und Elektro
   Im großen Sitzungssaal werden Medientechnik, Beleuchtung und Möblierung erneuert
   Die Schließanlage wird erneuert
   Aus Hygienegründen werden die Trinkwasserleitungen ausgetauscht.
- Das gesamte neue Rathaus wird in Sachen Brandschutz auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und nachgerüstet.
- Energetische Optimierung
   Einbau von neuen Fenstern mit Wärme- und Sonnenschutz-Glas
   Umstellen der Beleuchtung auf energiesparende LED-Technik
   verbesserte Gebäude-Automation:
    automatische, nutzungsabhängige Temperierung der Räume
    zum Schutz vor Überhitzung wird der Sonnenschutz automatisch runterfahren
    automatische Nachtabsenkung der Temperatur
 
Weiterer Zeitplan
 
Bis Januar 2021 wird die Baustelle eingerichtet. Dazu werden notwendige Container-Anlagen und ein Bauzaun um das Neue Rathaus gestellt. Ebenfalls werden Schutzvorrichtungen wie Staubschutzwände, diverse Gerüste und Materialaufzüge angebracht.
Für die Sanierung nötige Abbruch-Arbeiten, d.h. vor allem Demontage- und Rückbau-Arbeiten im Innenraum, folgen ab Januar 2021, sodass voraussichtlich ab Mitte 2021 der Innenausbau erfolgen kann (beides dann nochmals zeitversetzt je nach Gebäudeteil). Fertigstellung und Wiedereröffnung sind für Frühjahr 2023 geplant.
 
Historie des Projekts
 
Untersuchungen zur Belastung mit Formaldehyd und Lindan fanden zwischen 2002 und 2007 sowie erneut 2013 und 2016 statt. Infolge der Ergebnisse wurden etliche Maßnahmen ergriffen, um diese Schadstoffbelastung einzudämmen: z.B. Anstriche bzw. Versiegelung von Balken mit Naturharz-Lack gegen Lindan, Einbau von Schafwolle gegen Formaldehyd, Einsatz von Luftreinigungsgeräten.
 
2014: Grundsatzbeschluss Gemeinderat zur Sanierung neues Rathaus; danach Suche nach Interims-Gebäuden zur Auslagerung der Mitarbeiter/-innen
2017: Erfolgreiche Probesanierung gegen Lindan-Belastung 2017: Umzug der IT-Abteilung ins alte Rathaus als Voraussetzung für das Sanierungs-Projekt
April 2018: Aufstellung Projektgruppe Rathaus und weiterer Gemeinderatsbeschluss zur Modernisierung neues Rathaus
2018: Europaweites Suchverfahren für Architekten und Ingenieure
Januar 2019: Beauftragung Planungsgruppe, Projektsteuerung und Architekt
Juli 2019: Fertigstellung und Bezug Ausweichflächen Bahnhofstraße 27 (Bürgeramt, Standesamt, Ausländerbehörde)
Dezember 2019: Fertigstellung und Bezug Tetragon für Ausweichflächen zum neuen Rathaus
Februar 2020: Baubeschluss durch Gemeinderat
Frühjahr 2020: Ausführungsplanung
Mai 2020: Fertigstellung der Ebenen 6 und 8 neues Rathaus, Umzug Botenmeisterei, Hausdruckerei und Tiefbauamt dorthin
Juli 2020: Baugenehmigung
Sommer 2020: EU-weite Ausschreibungen von Gewerken und Beauftragung von Baufirmen
Bis Oktober 2020: Räumung neues Rathaus
Seit 24. November 2020: Einrichtung Baustelle und Beginn der Arbeiten
 

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Bürgermeisterin Christine Kraayvanger, Erster Bürgermeister Tobias Heizmann und OB Dr. Stefan Belz vor einer für die Baustelle eingezogenen Holzwand (am Übergang zum Foyer neues Rathaus / Ebene Bürgeramt)
Neues Rathaus von außen

Sanierung des Neuen Rathauses: Einrichtung der Baustelle – Einschränkungen im und um das Gebäude

Die Modernisierung und Schadstoffsanierung des Neuen Rathauses geht in die konkrete Umsetzung. Nach dem Baubeschluss im Gemeinderat im Februar 2020 begann im Frühjahr die Ausführungsplanung. Seit Juli liegt die Baugenehmigung vor. Anschließend wurden im Rahmen von EU-weiten Ausschreibungsverfahren die ersten Gewerke vergeben und die entsprechenden Baufirmen beauftragt.
Ab Dienstag, 24. November 2020, wird die Baustelle eingerichtet und die Arbeiten beginnen. Sie dauern voraussichtlich bis 2023 und bringen Einschränkungen für den Außenbereich der Rathaus-Gebäude mit sich.

So wird um das gesamte Neue Rathaus ein Bauzaun gestellt, ebenso werden Ersatz-Laternen zur ausreichenden Beleuchtung installiert.
Durch diese Maßnahmen wird die Fußgängerzone Marktstraße zwischen Altem und Neuem Rathaus verengt.
 
Der direkte Zugang von der Tiefgarage Marktplatz auf Ebene U 2 ins Alte Rathaus bleibt erhalten.
 
Bei den unteren Arkaden des Alten Rathauses und in der Unteren Gasse werden zudem baustellenbedingt Container aufgestellt.

Pressemitteilung Stadtwerke Böblingen | Tiefgarage Stadtmitte: Veränderte Wegstrecken - Sanierung Neues Rathaus

Ab Dienstag, 24. November 2020 startet die Modernisierung und die Schadstoffsanierung im Neuen Rathaus. Im Zuge der Bauarbeiten ergeben sich auch Einschränkungen für die Nutzerinnen und Nutzer der Tiefgarage Stadtmitte.
Die Bauarbeiten werden bis mindestens Anfang 2023 dauern.

Folgende Einschränkungen gelten während der Bauarbeiten:
 
Kassenautomaten
Die Kassenautomaten für die Ebenen U 5 bis U9 befinden sich auf in der Parkebene U 9. Für die Ebenen U2 und U4 können Sie weiterhin den Kassenautomaten auf der Parkebene U 2 (im Durchgang zum Rathaus) oder im Treppenhaus T11 (Abgang vom Markplatz) nutzen.
 
Ausgänge ins Freie und Treppenhäuser
Die Ausgänge auf den Ebenen U5 bis U8 sind gesperrt – man erreicht die Ausgänge aus der Ebene U9 (Stadtgrabenstraße) aber weiterhin über die geöffneten Treppenhäuser.
Ansonsten stehen die Ausgänge zum Marktplatz, zur Pfarrgasse und ins Alte Rathaus wie gewohnt zur Verfügung. Die Aufzüge im Neuen Rathaus stehen nicht mehr zur Verfügung.
 
Barrierefreiheit und Behindertenparkplätze
In den Parkebenen U9 stehen Behindertenparkplätze zur Verfügung. Von der Ebene U2 erreicht man barrierefrei nur das Alte Rathaus.

Fluchtwege
Die Fluchtwege sind selbstverständlich nach wie vor gewährleistet und gekennzeichnet. Bitte machen Sie sich mit den aktuellen Flucht- und Rettungswegen vertraut.
 
Birte Engel, Sprecherin der Stadtwerke Böblingen: „Uns ist bewusst, dass die Einschränkungen Autofahrern Geduld abverlangen. Wir tun alles dafür, um die Nutzung der Tiefgarage auch während der Sanierungsarbeiten so angenehm wie möglich zu gestalten und bitten um Verständnis.”
Weitere Fragen beantworten die Stadtwerke Böblingen unter E-Mail parken@stadtwerke-bb.de oder telefonisch unter 0 70 31 / 21 92-22.

Umzug des Neuen Rathaus auf der Zielgeraden

Artikel im Amtsblatt 21.11.2019

Nach monatelanger Vorbereitung ist es nächste Woche soweit: Die weiteren Ämter aus dem Neuen Rathaus ziehen in das Interimsgebäude „Tetragon“ in der Konrad-Zuse-Straße 90 um. Dann sind Ordnungsamt, Amt für Soziales, Amt für Stadtentwicklung und Städtebau, Baurechts- und Bauverwaltungsamt, Amt für Gebäudemanagement sowie das Büro von Bürgermeisterin Christine Kraayvanger für rund drei Jahre auf dem Flugfeld zu finden.

Der Rathaus-Umzug wegen Schadstoff-Belastung ist damit abgeschlossen. Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde hatten bereits zum 1. Juli ihr neues Übergangsquartier in der Bahnhofstraße 27 bezogen.

Tetragon im Plan, Packen im Neuen Rathaus

Auch wenn außen am Tetragon noch einige fleißige Arbeiter am Werk sind, sind die Büros innen bereits für den Umzug vorbereitet. Möbel sind aufgebaut, die Informationstechnik ist installiert und der letzte Feinschliff erfolgt. Trotz Zusammenrücken ist das Tetragon mit neuesten, modernen Arbeitsmitteln ausgestattet.
Die städtischen Mitarbeiter/-innen bereiten den Umzug seit einigen Wochen vor, packen fleißig Kisten und Kartons. Für die nächsten Tage bitten wir um Verständnis, wenn die Ämter nicht wie gewohnt erreichbar sein oder Auskünfte etwas länger dauern sollten – da ggf. Akten und Unterlagen schon eingepackt sind.
Innerhalb von drei Tagen werden ca. 150 Arbeitsplätze umgezogen, was im Vorfeld etwa 2.400 Umzugskartons und 150 Akten-Rollwägen benötigt. Rund 35 Personen stehen im Umzugsteam bereit.

Ein herzliches Dankeschön...

… geht erneut an alle, die aktiv und engagiert den Umzug planen, vorbereiten und durchführen. Zudem ein Willkommen und viel Freude denjenigen, die bald in neuer Arbeitsumgebung tätig sind.

Schließtage für das Neue Rathaus

Von Mittwoch, 27. November, bis Montag, 2. Dezember 2019, bleibt das Neue Rathaus geschlossen. Bereits am 26. November haben das Amt für Soziales, das Baurechts- und Bauverwaltungsamt sowie das Ordnungsamt keine Sprechzeit mehr. Ab Dienstag, 3. Dezember 2019, sind unsere Mitarbeitenden am neuen Standort wieder für Sie da. In Notfällen wenden Sie sich während der Schließzeit bitte an die Telefonzentrale unter (0 70 31) 6 69-0.

Wer ist wo im Tetragon zu finden?

Erdgeschoss: Abteilung Recht, Verkehr, Ordnungswidrigkeiten, Gaststätten- und Gewerbeamt mit Waffenrecht, Leitung Bürger- und Ordnungsamt
Ebene 1: Amt für Soziales – Abteilungen Wohnungswesen und Rente sowie Kindertagesbetreuung
Ebene 2: Leitung Amt für Soziales , Abteilung Familie, Senioren und Engagement , Baurechts- und Bauverwaltungsamt
Ebene 3: Amt für Gebäudemanagement
Ebene 4: Büro von Bürgermeisterin Christine Kraayvanger, Amt für Stadtentwicklung und Städtebau, Klimaschutzmanagement

Erreichbarkeit des Tetragons

Das Tetragon liegt etwa 600 Meter vom Bahnhof bzw. den öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt. Wer mit dem Auto kommt, findet in der Konrad-Zuse-Straße fußläufig öffentliche, kostenpflichtige Parkplätze. Zudem gibt es direkt am Tetragon einen barrierefreien und drei Kurzzeitparkplätze.

Hintergrund: Schafstoffe im Neuen Rathaus

Der Umzug wird notwendig, da das Neue Rathaus wegen der Belastung mit den Schadstoffen Lindan und Formaldehyd saniert werden muss. Deshalb bedeutet der Umzug für die städtischen Beschäftigten vor allem einen Wechsel in schadstofffreie Räumlichkeiten. So kann im Neuen Rathaus mit der Sanierung und Modernisierung begonnen werden.

Umzug städtischer Ämter: Erreichbarkeit und Schließtage

Artikel im Amtsblatt 15.11.2019

In den nächsten beiden Wochen stehen für unsere Mitarbeitenden die Vorbereitungen für den Umzug ins sogenannte „Tetragon“ in der Konrad-Zuse-Straße 90 an. Grund dafür ist die Schadstoffsanierung des Neuen Rathauses. Der Betrieb ist daher teilweise nur eingeschränkt möglich. Wir bitten um Verständnis, wenn unsere Ämter nicht wie gewohnt erreichbar sind oder Unterlagen teilweise bereits verpackt sind.

Von Mittwoch, 27. November, bis einschließlich Montag, 2. Dezember 2019, bleibt das Neue Rathaus komplett geschlossen. Ordnungsamt, Amt für Soziales, Baurechts- und Bauverwaltungsamt, Amt für Stadtentwicklung und Städtebau, Amt für Gebäudemanagement und das Büro von Bürgermeisterin Christine Kraayvanger sind in dieser Zeit weder persönlich noch telefonisch erreichbar.

Das Ordnungsamt, Amt für Soziales sowie das Baurechts- und Bauverwaltungsamt haben bereits am Dienstag, 26. November 2019, keine Sprechzeit mehr. Wir bitten um Beachtung.

Schließtage zum Umzug: neues Bürgerbüro ab Juli

Pressemitteilung vom 14. Juni 2019

Schließtage zum Umzug Ende Juni: neues Bürgerbüro ab 1. Juli in der Bahnhofstraße

Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde ziehen vom Neuen Rathaus in die Bahnhofstraße um. Daher bleiben diese drei Bereiche von Mittwoch, 26. Juni 2019, 11.00 Uhr bis einschließlich Freitag, 28. Juni 2019, geschlossen.

Aufgrund von Schadstoffen muss das Neue Rathaus saniert werden. Hierzu ziehen die betroffenen Ämter für einen Zeitraum von ca. 3 Jahren in Interimsgebäude um. Den Anfang machen Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde, die ab 1. Juli 2019 an ihrem neuen Standort in der Bahnhofstraße 27 zu finden sind. Im Herbst werden die weiteren Ämter und Abteilungen aus dem Neuen Rathaus in das Interimsgebäude Tetragon in der Konrad-Zuse-Straße 90 umziehen.

Am Montag, 1. Juli 2019, öffnen Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde ab 9.00 Uhr im neuen städtischen Bürgerbüro in der Bahnhofstraße 27 gegenüber den Mercaden und in Nähe des Bahnhofs. Ab Dienstag, 2. Juli 2019, gelten dann die gewohnten Öffnungszeiten wie folgt:

Bürgeramt:

Montag: 8.00 bis 16.00 Uhr
Dienstag: 8.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 bis 18.00 Uhr
Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr

Standesamt und Ausländerbehörde:

Montag: 9.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag: 9.00 bis 12.00 Uhr und 16.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: nur telefonisch erreichbar
Donnerstag: 9.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 16.30 Uhr
Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr
 
Weitere Informationen auf www.umzug.boeblingen.de.

Tag der offenen Tür am 7. Juli

Herzliche Einladung auch zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 7. Juli 2019, von 13.00 bis 18.00 Uhr in die neuen Räume des städtischen Bürgerbüros – im Rahmen von Stadtfest und verkaufsoffenem Sonntag.

Rathaus-Umzug: Neuer Standort ab Juli in der Bahnhofstraße

Artikel im Amtsblatt  05.04.2019

Ob Personalausweis und Reisepass, ob Geburtsurkunde, Trauung oder Namensänderung, ob Aufenthaltserlaubnis oder Verpflichtungserklärung: Für diese und etliche weitere städtische Dienstleistungen haben Böblingerinnen und Böblinger bald einen neuen Anlaufpunkt. In der Bahnhofstraße 27 gegenüber den Mercaden werden zum 1. Juli 2019 Bürgeramt, Standesamt und die Ausländerbehörde der Stadt Böblingen ihren neuen Standort öffnen. Dafür wird dort bereits seit einigen Wochen kräftig und fleißig geschafft. Grund für den Umzug sind Schadstoffe im Neuen Rathaus.

Im 2. Obergeschoss des Gebäudes Bahnhofstraße 27 wird das Standesamt einziehen. Dabei werden Eheschließungen weiterhin im festlichen Ambiente des Wolfgang-Brumme-Saals im Alten Rathaus am Marktplatz stattfinden. Im 1. Stock der Bahnhofstraße 27 wird künftig die Ausländerbehörde anzutreffen sein, im Erdgeschoss das Bürgeramt. Dies macht sich auch im Außenbereich bemerkbar: Für einen barrierefreien Zugang wurde bereits eine Rampe installiert. Der Eingang befindet sich direkt an der Bahnhofstraße.

Innenausbau und IT-Einrichtung

Am 1. April hat die Stadtverwaltung die Schlüssel für die neuen Räumlichkeiten erhalten. In den nächsten Monaten werden die Innenarbeiten weiter voranschreiten: unter anderem ein neuer Boden und ein neuer Anstrich sowie die Einrichtung freundlicher Wartebereiche und einer barrierefreien Toilette im Erdgeschoss. Eine größere Maßnahme stellt zudem die IT-Einrichtung und EDV-Verkabelung dar. Diese wird auf den neuesten Stand gebracht, um eine leistungsfähige Anbindung an das Rathaus und zum Rechenzentrum nach Stuttgart zu gewährleisten. Nur so können die Anliegen der rund 150 Bürger/-innen am Tag schnell und zuverlässig bearbeitet werden.

Vorbereitungen für den Umzug laufen

Der Umzug der knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird derzeit im Rathaus intensiv vorbereitet. Dazu gehören die Beschaffung von Möbeln, die Beauftragung eines Umzugsunternehmens oder organisatorische Fragen: Wie kommt beispielsweise die Post vom Rathaus in die Bahnhofstraße? In einigen Wochen wird es konkreter und die ersten Kisten sind zu packen. Dabei geht es nicht nur darum, das eigene Büro zu verstauen, sondern auch, zahlreiche Akten aus den Archivflächen mit umzuziehen.

Sehr gute Lage in der Bahnhofstraße

Die Stadtverwaltung freut sich auf ihren neuen, zentralen und sehr gut erreichbaren Standort mitten in der Böblinger Innenstadt. Parkmöglichkeiten gibt es im Parkhaus der Mercaden. Das Einkaufszentrum ermöglicht auch bei Behördengängen in der Bahnhofstraße 27 eine Stunde kostenloses Parken. Hierzu einfach das Parkticket am Infopoint der Mercaden entwerten lassen. Bürgerinnen und Bürger können die neue städtische Anlaufstelle zudem bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen – vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten zu Fuß.

Schadstoffsanierung im Neuen Rathaus

Der Umzug in die Bahnhofstraße wird notwendig, da das Neue Rathaus wegen der Belastung mit Schadstoffen (Formaldehyd und Lindan) saniert werden muss. Im Herbst werden weitere Mitarbeiter/-innen das Neue Rathaus Richtung Flugfeld verlassen und das derzeit noch im Bau befindliche Gebäude „Tetragon“ in der Konrad-Zuse-Straße 90 beziehen. Hierzu folgen rechtzeitig ausführliche Informationen.

Der gesamte Umzug wird z. B. im Amtsblatt, online und über weitere Kanäle begleitet – damit die Änderungen klar und verständlich sind und die Böblinger Bürgerschaft über alles Wichtige informiert ist.
Für ein zuverlässiges Rathaus auch an drei Standorten!

Erster Überblick zur Sanierung Neues Rathaus: Welche Ämter ziehen wann wohin um?

Pressemitteilung am 17.01.2019

2019 bringt für die Stadtverwaltung Böblingen einige Veränderungen. Wegen der umfangreichen Schadstoff-Sanierung des Neuen Rathauses steht in diesem Jahr der Umzug aller städtischen Beschäftigten aus dem Neuen Rathaus in Interimsgebäude an. Das hat Auswirkungen auf die Behördengänge der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb hierzu ein erster Überblick

Zur Unterbringung von Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde konnte die Stadtverwaltung das Gebäude Bahnhofstraße 27 (ehemaliger Sitz der Kreiszeitung) gegenüber den Mercaden anmieten. Ab voraussichtlich 1. Juli 2019 sind auf rund 680 Quadratmetern, verteilt auf drei barrierefrei erschlossene Stockwerke, zahlreiche wichtige städtische Dienstleistungen in renovierten Räumlichkeiten zu finden.

In der Bahnhofstraße 27 ab Juli:
Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde
 
Die Suche nach geeigneten Ausweichräumlichkeiten für die kundenintensivsten Abteilungen war nicht einfach. Neben ausreichend Bürofläche für etwa 30 Mitarbeitende liegt der Anspruch auf einer guten Erreichbarkeit für die rund 150 Kunden täglich. Umso erfreulicher ist die Lage dieses Standortes in der Bahnhofstraße, d.h. in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Dadurch ist eine schnelle Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sichergestellt.

Weitere Ämter und Abteilungen im „Tetragon“ auf dem Flugfeld ab Oktober
 
Die weiteren Ämter und Abteilungen aus dem Neuen Rathaus werden ab Oktober in ihr Interimsgebäude „Tetragon“ in der Konrad-Zuse-Straße 90 umziehen. Auch dieses Gebäude ist gut erreichbar und befindet sich auf dem Flugfeld, keine zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Hier finden sich ab Herbst die Abteilung Recht, Verkehr und Ordnungswidrigkeiten, das Amt für Soziales, das Baurechts- und Bauverwaltungsamt, das Amt für Stadtentwicklung und Städtebau, das Amt für Gebäudemanagement sowie Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger mit ihrem Team.

Die große Aufgabe, die Arbeitsplätze von rund 200 Mitarbeitenden innerhalb kurzer Zeit umzuziehen, wird in der Stadtverwaltung derzeit intensiv vorbereitet. Rechtzeitig, bevor es losgeht, wird es weitere ausführliche Informationen geben.
 

Schadstoffe machen die Sanierung des Neuen Rathauses notwendig

Artikel im Amtsblatt 18.05.2018

Das Neue Rathaus von der Unteren Gasse aus gesehen

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 9. Mai 2018 eine umfangreiche „Schadstoffsanierung“ des Neuen Rathauses beschlossen. Die von der Verwaltung vorgeschlagene und nun beschlossene Variante schließt die energetische Optimierung und haustechnische Modernisierung der Rathausgebäude mit ein, für die eine Sanierung aufgrund ihrer Formaldehyd- oder Lindanbelastung zwingend erforderlich ist. Wenn wir schon zu so einer Maßnahme gezwungen sind, dann wollen wir diese auch richtig angehen und die Gebäude zukunftssicher ausstatten. Das begrüße ich sehr, auch wenn inzwischen mit Kosten von rund 13 Millionen Euro gerechnet wird. Die 2014 geplante Basisvariante lag bei rund 8 Millionen Euro.

Voraussichtlich Mitte 2019 müssen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Aufgaben aktuell im Neuen Rathaus nachkommen, für etwa drei Jahre in ein Interimsgebäude wechseln. Das bedeutet dann auch eine Umstellung für diejenigen unter Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, die persönlich mit einem Anliegen (z.B. zur Abholung eines Ausweises oder Besprechung eines Bauantrages) zu einer Dienststelle in das Rathaus kommen möchten oder müssen. Denn unsere Dienstleistungen werden voraussichtlich auf drei Standorte verteilt sein: auf das „Alte Rathaus“, auf ein von uns angemietetes Bürogebäude der Böblinger Baugesellschaft (das im Bau befindliche „Tetragon“ in der Konrad-Zuse-Straße am Rande des Flugfelds) und einen weiteren geplanten Interimsstandort in der Innenstadt.

Warum haben wir Schadstoffe?

Flur des Neuen Rathauses mit Eichenholzfurnier

Im Neuen Rathaus wurden in den 1980er-Jahren Spanplatten aus Eichenholzfurnier zum Innenausbau verwendet. Bei deren Herstellung wurden formaldehydhaltige Binde- und Klebemittel verwendet. Das Formaldehyd tritt dauerhaft aus und führt im Neuen Rathaus zur Überschreitung der zulässigen Grenzwerte. Seit dem Jahr 2004 ist Formaldehyd von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – ab gewissen Konzentrationen – als „krebserregend für den Menschen“ eingestuft.

Neben Formaldehyd haben wir in unseren Fachwerkgebäuden (Marktstraße 9 und 13) auch Lindan in der Raumluft nachgewiesen, das dringend beseitigt werden muss. Bei Lindan handelt es sich um einen Halogenkohlenwasserstoff, der früher als Insektizid (häufig auch in Holzschutzmitteln) zum Einsatz kam. Bei uns sind die mächtigen Holzbalken des Fachwerks damit behandelt. Seit 2008 ist Lindan als Pflanzenschutzmittel in der EU verboten. Die WHO stufte Lindan im Jahr 2015 als „krebserregend bei Menschen“ ein. Zur Sanierung von Lindan werden wir ein spezielles Beschichtungsverfahren einsetzen, welches das Lindan bindet und ein weiteres Ausgasen verhindert.

Das Rathaus baulich zukunftssicher machen

Im Zuge der Schadstoffsanierung nutzen wir die Gelegenheit, um die Gebäude auch organisatorisch und energetisch zu optimieren und die Haustechnik sowie die EDV zu modernisieren. Damit erhalten wir eine gesunde Gebäudesubstanz und senken langfristig die Unterhaltskosten.

Kompetentes Management

Die Verwaltung beschäftigt sich seit 2013 mit den Planungen zur Sanierung. Das Aufgabenvolumen, das es zu bewältigen gilt, ist enorm. Nach einigen personellen Wechseln haben wir in den letzten Monaten das Team neu aufgestellt. Alle Fäden laufen hier bei Nicole Ullrich (Hauptamt) als „Programmleitung“ zusammen. Sie und Martin Amann, der die technische Leitung (Amt für Gebäudemanagement) innehat, bilden ein engagiertes Team zur Steuerung des gesamten Ablaufs. Die Sanierung einschließlich der vorbereitenden Planungen wird etwa drei Jahre beanspruchen.

Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.