Sanierung aktuell

Schließtage zum Umzug: neues Bürgerbüro ab Juli

Pressemitteilung vom 14. Juni 2019

Schließtage zum Umzug Ende Juni: neues Bürgerbüro ab 1. Juli in der Bahnhofstraße

Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde ziehen vom Neuen Rathaus in die Bahnhofstraße um. Daher bleiben diese drei Bereiche von Mittwoch, 26. Juni 2019, 11.00 Uhr bis einschließlich Freitag, 28. Juni 2019, geschlossen.

Aufgrund von Schadstoffen muss das Neue Rathaus saniert werden. Hierzu ziehen die betroffenen Ämter für einen Zeitraum von ca. 3 Jahren in Interimsgebäude um. Den Anfang machen Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde, die ab 1. Juli 2019 an ihrem neuen Standort in der Bahnhofstraße 27 zu finden sind. Im Herbst werden die weiteren Ämter und Abteilungen aus dem Neuen Rathaus in das Interimsgebäude Tetragon in der Konrad-Zuse-Straße 90 umziehen.

Am Montag, 1. Juli 2019, öffnen Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde ab 9.00 Uhr im neuen städtischen Bürgerbüro in der Bahnhofstraße 27 gegenüber den Mercaden und in Nähe des Bahnhofs. Ab Dienstag, 2. Juli 2019, gelten dann die gewohnten Öffnungszeiten wie folgt:

Bürgeramt:

Montag: 8.00 bis 16.00 Uhr
Dienstag: 8.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 bis 18.00 Uhr
Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr

Standesamt und Ausländerbehörde:

Montag: 9.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag: 9.00 bis 12.00 Uhr und 16.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: nur telefonisch erreichbar
Donnerstag: 9.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 16.30 Uhr
Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr
 
Weitere Informationen auf www.umzug.boeblingen.de.

Tag der offenen Tür am 7. Juli

Herzliche Einladung auch zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 7. Juli 2019, von 13.00 bis 18.00 Uhr in die neuen Räume des städtischen Bürgerbüros – im Rahmen von Stadtfest und verkaufsoffenem Sonntag.

Rathaus-Umzug: Neuer Standort ab Juli in der Bahnhofstraße

Artikel im Amtsblatt  05.04.2019

Ob Personalausweis und Reisepass, ob Geburtsurkunde, Trauung oder Namensänderung, ob Aufenthaltserlaubnis oder Verpflichtungserklärung: Für diese und etliche weitere städtische Dienstleistungen haben Böblingerinnen und Böblinger bald einen neuen Anlaufpunkt. In der Bahnhofstraße 27 gegenüber den Mercaden werden zum 1. Juli 2019 Bürgeramt, Standesamt und die Ausländerbehörde der Stadt Böblingen ihren neuen Standort öffnen. Dafür wird dort bereits seit einigen Wochen kräftig und fleißig geschafft. Grund für den Umzug sind Schadstoffe im Neuen Rathaus.

Im 2. Obergeschoss des Gebäudes Bahnhofstraße 27 wird das Standesamt einziehen. Dabei werden Eheschließungen weiterhin im festlichen Ambiente des Wolfgang-Brumme-Saals im Alten Rathaus am Marktplatz stattfinden. Im 1. Stock der Bahnhofstraße 27 wird künftig die Ausländerbehörde anzutreffen sein, im Erdgeschoss das Bürgeramt. Dies macht sich auch im Außenbereich bemerkbar: Für einen barrierefreien Zugang wurde bereits eine Rampe installiert. Der Eingang befindet sich direkt an der Bahnhofstraße.

Innenausbau und IT-Einrichtung

Am 1. April hat die Stadtverwaltung die Schlüssel für die neuen Räumlichkeiten erhalten. In den nächsten Monaten werden die Innenarbeiten weiter voranschreiten: unter anderem ein neuer Boden und ein neuer Anstrich sowie die Einrichtung freundlicher Wartebereiche und einer barrierefreien Toilette im Erdgeschoss. Eine größere Maßnahme stellt zudem die IT-Einrichtung und EDV-Verkabelung dar. Diese wird auf den neuesten Stand gebracht, um eine leistungsfähige Anbindung an das Rathaus und zum Rechenzentrum nach Stuttgart zu gewährleisten. Nur so können die Anliegen der rund 150 Bürger/-innen am Tag schnell und zuverlässig bearbeitet werden.

Vorbereitungen für den Umzug laufen

Der Umzug der knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird derzeit im Rathaus intensiv vorbereitet. Dazu gehören die Beschaffung von Möbeln, die Beauftragung eines Umzugsunternehmens oder organisatorische Fragen: Wie kommt beispielsweise die Post vom Rathaus in die Bahnhofstraße? In einigen Wochen wird es konkreter und die ersten Kisten sind zu packen. Dabei geht es nicht nur darum, das eigene Büro zu verstauen, sondern auch, zahlreiche Akten aus den Archivflächen mit umzuziehen.

Sehr gute Lage in der Bahnhofstraße

Die Stadtverwaltung freut sich auf ihren neuen, zentralen und sehr gut erreichbaren Standort mitten in der Böblinger Innenstadt. Parkmöglichkeiten gibt es im Parkhaus der Mercaden. Das Einkaufszentrum ermöglicht auch bei Behördengängen in der Bahnhofstraße 27 eine Stunde kostenloses Parken. Hierzu einfach das Parkticket am Infopoint der Mercaden entwerten lassen. Bürgerinnen und Bürger können die neue städtische Anlaufstelle zudem bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen – vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten zu Fuß.

Schadstoffsanierung im Neuen Rathaus

Der Umzug in die Bahnhofstraße wird notwendig, da das Neue Rathaus wegen der Belastung mit Schadstoffen (Formaldehyd und Lindan) saniert werden muss. Im Herbst werden weitere Mitarbeiter/-innen das Neue Rathaus Richtung Flugfeld verlassen und das derzeit noch im Bau befindliche Gebäude „Tetragon“ in der Konrad-Zuse-Straße 90 beziehen. Hierzu folgen rechtzeitig ausführliche Informationen.

Der gesamte Umzug wird z. B. im Amtsblatt, online und über weitere Kanäle begleitet – damit die Änderungen klar und verständlich sind und die Böblinger Bürgerschaft über alles Wichtige informiert ist.
Für ein zuverlässiges Rathaus auch an drei Standorten!

Erster Überblick zur Sanierung Neues Rathaus: Welche Ämter ziehen wann wohin um?

Pressemitteilung am 17.01.2019

2019 bringt für die Stadtverwaltung Böblingen einige Veränderungen. Wegen der umfangreichen Schadstoff-Sanierung des Neuen Rathauses steht in diesem Jahr der Umzug aller städtischen Beschäftigten aus dem Neuen Rathaus in Interimsgebäude an. Das hat Auswirkungen auf die Behördengänge der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb hierzu ein erster Überblick

Zur Unterbringung von Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde konnte die Stadtverwaltung das Gebäude Bahnhofstraße 27 (ehemaliger Sitz der Kreiszeitung) gegenüber den Mercaden anmieten. Ab voraussichtlich 1. Juli 2019 sind auf rund 680 Quadratmetern, verteilt auf drei barrierefrei erschlossene Stockwerke, zahlreiche wichtige städtische Dienstleistungen in renovierten Räumlichkeiten zu finden.

In der Bahnhofstraße 27 ab Juli:
Bürgeramt, Standesamt und Ausländerbehörde
 
Die Suche nach geeigneten Ausweichräumlichkeiten für die kundenintensivsten Abteilungen war nicht einfach. Neben ausreichend Bürofläche für etwa 30 Mitarbeitende liegt der Anspruch auf einer guten Erreichbarkeit für die rund 150 Kunden täglich. Umso erfreulicher ist die Lage dieses Standortes in der Bahnhofstraße, d.h. in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Dadurch ist eine schnelle Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sichergestellt.

Weitere Ämter und Abteilungen im „Tetragon“ auf dem Flugfeld ab Oktober
 
Die weiteren Ämter und Abteilungen aus dem Neuen Rathaus werden ab Oktober in ihr Interimsgebäude „Tetragon“ in der Konrad-Zuse-Straße 90 umziehen. Auch dieses Gebäude ist gut erreichbar und befindet sich auf dem Flugfeld, keine zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Hier finden sich ab Herbst die Abteilung Recht, Verkehr und Ordnungswidrigkeiten, das Amt für Soziales, das Baurechts- und Bauverwaltungsamt, das Amt für Stadtentwicklung und Städtebau, das Amt für Gebäudemanagement sowie Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger mit ihrem Team.

Die große Aufgabe, die Arbeitsplätze von rund 200 Mitarbeitenden innerhalb kurzer Zeit umzuziehen, wird in der Stadtverwaltung derzeit intensiv vorbereitet. Rechtzeitig, bevor es losgeht, wird es weitere ausführliche Informationen geben.
 

Schadstoffe machen die Sanierung des Neuen Rathauses notwendig

Artikel im Amtsblatt 18.05.2018

Das Neue Rathaus von der Unteren Gasse aus gesehen

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 9. Mai 2018 eine umfangreiche „Schadstoffsanierung“ des Neuen Rathauses beschlossen. Die von der Verwaltung vorgeschlagene und nun beschlossene Variante schließt die energetische Optimierung und haustechnische Modernisierung der Rathausgebäude mit ein, für die eine Sanierung aufgrund ihrer Formaldehyd- oder Lindanbelastung zwingend erforderlich ist. Wenn wir schon zu so einer Maßnahme gezwungen sind, dann wollen wir diese auch richtig angehen und die Gebäude zukunftssicher ausstatten. Das begrüße ich sehr, auch wenn inzwischen mit Kosten von rund 13 Millionen Euro gerechnet wird. Die 2014 geplante Basisvariante lag bei rund 8 Millionen Euro.

Voraussichtlich Mitte 2019 müssen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Aufgaben aktuell im Neuen Rathaus nachkommen, für etwa drei Jahre in ein Interimsgebäude wechseln. Das bedeutet dann auch eine Umstellung für diejenigen unter Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, die persönlich mit einem Anliegen (z.B. zur Abholung eines Ausweises oder Besprechung eines Bauantrages) zu einer Dienststelle in das Rathaus kommen möchten oder müssen. Denn unsere Dienstleistungen werden voraussichtlich auf drei Standorte verteilt sein: auf das „Alte Rathaus“, auf ein von uns angemietetes Bürogebäude der Böblinger Baugesellschaft (das im Bau befindliche „Tetragon“ in der Konrad-Zuse-Straße am Rande des Flugfelds) und einen weiteren geplanten Interimsstandort in der Innenstadt.

Warum haben wir Schadstoffe?

Flur des Neuen Rathauses mit Eichenholzfurnier

Im Neuen Rathaus wurden in den 1980er-Jahren Spanplatten aus Eichenholzfurnier zum Innenausbau verwendet. Bei deren Herstellung wurden formaldehydhaltige Binde- und Klebemittel verwendet. Das Formaldehyd tritt dauerhaft aus und führt im Neuen Rathaus zur Überschreitung der zulässigen Grenzwerte. Seit dem Jahr 2004 ist Formaldehyd von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – ab gewissen Konzentrationen – als „krebserregend für den Menschen“ eingestuft.

Neben Formaldehyd haben wir in unseren Fachwerkgebäuden (Marktstraße 9 und 13) auch Lindan in der Raumluft nachgewiesen, das dringend beseitigt werden muss. Bei Lindan handelt es sich um einen Halogenkohlenwasserstoff, der früher als Insektizid (häufig auch in Holzschutzmitteln) zum Einsatz kam. Bei uns sind die mächtigen Holzbalken des Fachwerks damit behandelt. Seit 2008 ist Lindan als Pflanzenschutzmittel in der EU verboten. Die WHO stufte Lindan im Jahr 2015 als „krebserregend bei Menschen“ ein. Zur Sanierung von Lindan werden wir ein spezielles Beschichtungsverfahren einsetzen, welches das Lindan bindet und ein weiteres Ausgasen verhindert.

Das Rathaus baulich zukunftssicher machen

Im Zuge der Schadstoffsanierung nutzen wir die Gelegenheit, um die Gebäude auch organisatorisch und energetisch zu optimieren und die Haustechnik sowie die EDV zu modernisieren. Damit erhalten wir eine gesunde Gebäudesubstanz und senken langfristig die Unterhaltskosten.

Kompetentes Management

Die Verwaltung beschäftigt sich seit 2013 mit den Planungen zur Sanierung. Das Aufgabenvolumen, das es zu bewältigen gilt, ist enorm. Nach einigen personellen Wechseln haben wir in den letzten Monaten das Team neu aufgestellt. Alle Fäden laufen hier bei Nicole Ullrich (Hauptamt) als „Programmleitung“ zusammen. Sie und Martin Amann, der die technische Leitung (Amt für Gebäudemanagement) innehat, bilden ein engagiertes Team zur Steuerung des gesamten Ablaufs. Die Sanierung einschließlich der vorbereitenden Planungen wird etwa drei Jahre beanspruchen.

Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.